"TOFFIFEE", 1995
Polyurethan, 8 Teile je Ø 59 cm x 35 cm

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Modell

"STIMOROL", 1996
Alabastergips, 23 Teile, je 6 x 15 x 24 cm
Holzpodest mit Filzbelag, 10 x 115 x 115 cm

Modell

"INSTANT", 1995
Siebdruck auf Resopal
52 x 54 x 1 cm
Privatsammlung Aachen

"COOL MEAT BOX", 1995
Farbfotografie einer Jalousie auf laminierter Spanplatte
50 x 70 x 30 cm

"104 TREFFER", 1994
Baumwollstoff auf Multiplex
31 x 34 x 11 cm

"LADY", 1992
112 Fußspitzen von Nylonstrümpfen über Holz
120 x 120 x 8 cm

"ORNAMENT", 1994
9 Badehauben über Spanplatten
60 x 60 x 3.6 cm



"LOTSE", 1994
Badehaube über MDF
Jede 20 x 20 x 2 cm

Edition

"SCHNITTMUSTER", 1993
Samt auf Spanplatte
mehrteilige Objektserie

"BADEANZUG", 1993
Trikot auf Spanplatte
mehrteiliges Objekt

"FORMATION", 1992
Badehauben, lackiertes MDF
13 Teile, insg. Ø ca. 4 m

"CONTAINER 1", 1992
DC-Fix auf Spanplatte
18 x 29 x 3.6 cm

"CONTAINER 2", 1992
DC-Fix auf Spanplatte
18 x 29 x 3.6 cm

"HYGIÄNE", 1992
TippEx auf lackierter Faserplatte
Ca. 40 x 80 x 0.5 cm

"PFLASTER", 1992
Acryl auf Spanplatte
Ø 120 cm x 2 cm
TOFFIFFEE STIMOROL INSTANT COOL MEAT BOX 104 TREFFER LADY LOTSE LOTSE SCHNITTMUSTER BADEANZUG FORMATION CONTAINER 1 CONTAINER 2 HYGIÄNE PFLASTER
Uta Webers Blick auf die Dinge des Alltags erinnern an die Frage: Was treiben die Dinge ohne uns?
Ob sie jenseits des Gebrauchs, einer queren Welt angehören, aus der noch niemand zu uns kam?
Welches Leben hat eine Badehaube außerhalb unseres Blickes?
Man kennt die Vorderseite oder Oberfläche oder die herkömmlichen Dienstbarkeiten der Dinge, aber niemand weiß ganz genau, ob ihre zugeschriebenen Zwecke alles sind, was sie versprechen oder zu halten vorgeben.
Uta Weber hinterfragt spielerisch da Gefühl die Dinge nur zu sehen, während wir sie sehen.
Sie geht den Dingen zu gleichen Teilen mit Humor und Andacht nach. Genau hier liegt die Überraschung und Spannung der Arbeiten.
Der profane Ausgangspunkt steigert sich verführerisch wechselseitig zwischen Form, Material, Farbe und Anmutung.
Uta Webers Arbeiten weisen weit über das, was dem Auge konkret vorliegt hinaus. Und vielleicht kommen wir ja dem eigentlichen Wesen der Dinge durch diese spielerische und andächtige Vielfalt ein kleines Stückchen näher.

Metzgalerie Koblenz, März 1996
Ausstellungstext von Mina Bellack, Düsseldorf